Torsten Grüter war dabei. Der Präsident des Bundesverbands für Betriebs- und Regenwasser gehörte zu jenen etwa 300 Menschen aus ganz Deutschland, die sich von Oktober 2018 an immer wieder zu Workshops trafen. Meteorologen, Wissenschaftler, Lobbyisten, Ingenieure, Politiker, Vertreter von Ministerien und aus der Wasserwirtschaft, aber auch engagierte Bürgerinnen und Bürger. „Ein sehr breites und unterschiedliches Spektrum aller relevanten Gruppen“, sagt Grüter, im Zivilberuf Chef einer Firma für Feuerfesttechnik im westfälischen Lemgo. „Ich war positiv überrascht, wie gut, kompetent und ernsthaft die gemeinsame Arbeit war.“ Deswegen sei am Ende auch etwas Gutes herausgekommen: die Nationale Wasserstrategie.
KlimakriseSo kann Deutschland seine Wasserversorgung sichern
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Wasserspeicher in Stuttgart: Trinkwasser muss stets ausreichend vorhanden, sauber und bezahlbar sein.
Marijan Murat/dpaVor mehr als drei Jahren wurde die Nationale Wasserstrategie beschlossen, um langfristig mit trockenen Sommern klarzukommen. Über die wichtigsten Vorschläge und den Stand bei der Umsetzung.
Von Uwe Ritzer, München