WohlstandDie europäische Wirtschaft schmilzt

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Asphaltbauer belegen bei 33 Grad Celsius in der Mittagssonne in Potsdam eine Straße mit 210 Grad heißem Gussasphalt.
Asphaltbauer belegen bei 33 Grad Celsius in der Mittagssonne in Potsdam eine Straße mit 210 Grad heißem Gussasphalt. Georg Moritz/dpa

Hitze ist eben nicht nur Badewetter. Über ein unterschätztes Risiko für die Wirtschaft, das Staaten bald Milliarden Euro kosten wird – zu Lasten des Wohlstands.

Von Elisa Britzelmeier, Alexandra Föderl-Schmid, Gunnar Herrmann, Patrick Illinger und Anna Lea Jakobs

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Die Hitze ist ein unterschätzter Täter. Sie hinterlässt keine überschwemmten Täler oder von Stürmen verwüsteten Straßen. Sie ist unsichtbar, ihre Zerstörungskraft sieht man nicht gleich mit dem bloßen Auge. Und doch kann die Hitze Europas Wirtschaft Milliarden Euro kosten. Wenn sie die Teerböden der europäischen Großstädte erhitzt und die Menschen kaum noch draußen arbeiten können. Wenn die Schienen durch sie so heiß werden, dass sie den Zugverkehr eines Landes stört. Und wenn die Kinder bei hohen Temperaturen von der Schule nach Hause geschickt werden, obwohl die Eltern eigentlich arbeiten müssten.

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