MeinungGebäudeenergiegesetzFinger weg vom Heizungsgesetz

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Kommentar von Michael Bauchmüller, Berlin

Lesezeit: 2 Min.

Heizungsmonteure bei der Arbeit.
Heizungsmonteure bei der Arbeit. Leonhard Simon

In Deutschland debattiert wieder mal eine Regierung über das Heizungsgesetz. Bei der Ampelkoalition hatte das zu einem Eklat und unendlicher Verunsicherung geführt. Wehe, das wiederholt sich – ausgeschlossen ist das nicht.

Draußen fallen die Temperaturen, in der Koalition wächst die Hitze: neue Gespräche über das Gebäudeenergiegesetz stehen an. Richtig, das ist jenes Gesetz, über das sich einst auch die Ampelkoalition um ein Haar zerlegte – das „Heizungsgesetz“. Die Grünen wollten darin haarklein regeln, wer wann welche Heizung einzubauen hat, die FDP sah darin einen unfassbaren Eingriff ins private Eigentum. Viele Hausbesitzer sahen das ähnlich. Am Ende stand ein Gesetz, das niemand liebte. Die Union wollte es deshalb gerne abschaffen, hat damit Wahlkampf gemacht und das auch wortwörtlich im Koalitionsvertrag verankert. Doch im Interesse des Handwerks und von Millionen Hausbesitzern kann man nur hoffen, dass sie von diesem Trip herunterkommt. Und zwar rechtzeitig.

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Koalition
:Das Heizungsgesetz wird abgeschafft? Denkste

Eigentlich hatte die Union das umstrittene Gesetz abwickeln wollen. Doch viel übrig ist von diesem Plan nicht mehr. Stattdessen herrscht gespenstische Ruhe – und nicht nur das Handwerk verlangt Klarheit.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Nakissa Salavati

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