Alles schien wie gemacht für den großen Wurf, damals, im März 2022. Der Einmarsch Russlands in die Ukraine lag gerade einen Monat zurück, die Gaskrise nahm ihren Lauf. Da beschloss ein Koalitionsausschuss, das Tempo beim Klimaschutz noch einmal anzuziehen. „Wir werden jetzt gesetzlich festschreiben, dass ab dem 1. Januar 2024 möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit Erneuerbaren Energien betrieben werden soll“, vereinbarten die Spitzen von SPD, Grünen und FDP. Das Land sollte unabhängiger werden vom Gas. Und im März 2022 leuchtete das auch jedem ein.
MeinungKlimapolitikWas man vom Heizungsgesetz lernen kann

Kommentar von Michael Bauchmüller, Berlin
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Kaum etwas hat die Deutschen so gegen Klimapolitik aufgebracht wie der Plan, ihnen saubere Heizungen vorzuschreiben. Seit diesem Freitag ist das Gesetz Geschichte. Ein paar Erkenntnisse bleiben.