Gastronomie:Das Heizpilz-Dilemma

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Sie gelten als Klimasünde - doch nun sollen ausgerechnet die verpönten Heizpilze den krisengeplagten Wirten über den Winter helfen. Über eine Branche, die gar nicht weiß, wie ihr geschieht.

Von Vivien Timmler, München

In Gang Nummer 24 gibt es nicht mehr viel zu sehen. Dort, wo sich vor Kurzem noch diverse Heizstrahler aneinanderreihten, stehen nur noch zwei Modelle zur Auswahl - von der leistungsschwachen Sorte. Dass sie im Münchner Toom-Baumarkt so einsam zwischen Kaminöfen, Luftreinigern und Duschbrausen versinken, liegt daran, dass die "echten" Heizpilze hier ausverkauft sind, und das schon seit Wochen. Auch bei der Konkurrenz steigt die Nachfrage ungewöhnlich stark, auch im Internet sind viele Modelle vergriffen. Und bei Erento, dem größten Mietportal Europas, ist die Nachfrage nach Heizstrahlern um 75 Prozent angestiegen.

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