Heidelberg-Materials-Chef im Interview„Für uns ist die Reduzierung der Emissionen eine Riesenchance“

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Bisher lässt sich Zement nicht ohne Emissionen herstellen. Heidelberg Materials setzt nun auf Kohlendioxidabscheidung. „CO₂ im Boden ist weit ungefährlicher als Atommüll“, sagt Vorstandschef Dominik von Achten.
Bisher lässt sich Zement nicht ohne Emissionen herstellen. Heidelberg Materials setzt nun auf Kohlendioxidabscheidung. „CO₂ im Boden ist weit ungefährlicher als Atommüll“, sagt Vorstandschef Dominik von Achten. Steffen Hoeft

Heidelberg Materials ist der Dax-Konzern mit den meisten Emissionen. Vor Kurzem aber hat Vorstandschef Dominik von Achten das erste Zementwerk mit einer Anlage eröffnet, die CO₂ einfängt. Ist das die Lösung?

Interview von Tobias Bug und Nakissa Salavati, Heidelberg

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Dominik von Achten, 59, ist der Vorstandschef Deutschlands, der auf dem Weg zur Klimaneutralität am meisten zu tun hat: Sein Konzern Heidelberg Materials ist Europas größter Zementhersteller – und der Dax-Konzern mit den höchsten Emissionen. Zement, das Material für Beton, lässt sich nicht ohne CO₂-Austritt herstellen. Aber im norwegischen Brevik hat Achten kürzlich eine Anlage am Zementwerk eröffnet, die CO₂ einfängt und verflüssigt, damit es anschließend im norwegischen Meeresboden gespeichert werden kann.

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