Bund:Förderbescheid für Northvolt

Bund: Mitarbeiter von Nothvolt auf der Baustelle im im Kreis Dithmarschen.

Mitarbeiter von Nothvolt auf der Baustelle im im Kreis Dithmarschen.

(Foto: Frank Molter/dpa)

Ampelregierung gibt gut eine halbe Milliarde Euro für die Ansiedlung der Batteriefabrik in Norddeutschland frei

Trotz Haushaltssperre hat die Ampelregierung in Berlin gut eine halbe Milliarde Euro für die Ansiedlung der Batteriefabrik von Northvolt bei Heide im Kreis Dithmarschen freigegeben. Ein Förderbescheid sei dem Unternehmen vom Bundeswirtschaftsministerium nun übermittelt worden, teilte das Ministerium am Sonntag mit.

"Die Absicherung der Förderung für Northvolt ist ein wichtiger Schritt, um eine große private Investition auszulösen, die Wertschöpfung und Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche bringt", sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). "Und es ist gut, dass wir die Ausnahmegenehmigung von der Haushaltssperre erreichen konnten." Das sei sehr wichtig gewesen, sagte Habeck. "Es ist aber nur ein erster Schritt, weil es noch viele andere ähnliche Projekte gibt, um deren Realisierung wir uns kümmern und für die wir uns einsetzen." Deshalb überwiege im Moment noch die Sorge, "auch wenn wir einen ersten wichtigen Erfolg erzielt haben".

Der schwedische Konzern Northvolt will in einer Fabrik bei Heide ab 2026 Batteriezellen für Elektroautos herstellen. Durch die 4,5 Milliarden Euro teure Investition sollen 3000 Arbeitsplätze entstehen. Das Unternehmen habe in das Bauvorhaben in Heide bislang bereits rund 100 Millionen Euro an eigenen Mitteln investiert, heißt es im Umfeld des Projekts.

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