Hauptversammlung Munich Re kämpft mit dicker Luft

Umweltschützer fordern, dass der Konzern bei Kohle weder versichert noch investiert. Aktionäre verlangen den Verkauf der Tochter Ergo. Auch intern gibt es dicke Luft beim weltgrößten Rückversicherer.

Von Friederike Krieger

In vielen Städten behindert Smog die Sicht und drückt auf die Lunge. So schlecht wie in Polen ist die Luft in wenigen Ländern der EU. Schuld ist vor allem die Verfeuerung von Kohle. Dass es mit dem Abschied davon nicht so recht klappt, daran ist auch der Rückversicherer Munich Re Schuld, glaubt Jan Chudzynski von der Umweltorganisation "Development Yes - Open-Pit Mines No".

"Sie behindern die Energiewende in meinem Land", warf er Konzernchef Joachim Wenning auf der Hauptversammlung vor. Über ...