MeinungVirtuelle HauptversammlungenDie Unternehmen missachten die Aktionärsdemokratie

Kommentar von Meike Schreiber

Lesezeit: 2 Min.

Versteckt sich da jemand? Roland Busch, Vorstandsvorsitzender von Siemens, auf der diesjährigen virtuellen Hauptversammlung.
Versteckt sich da jemand? Roland Busch, Vorstandsvorsitzender von Siemens, auf der diesjährigen virtuellen Hauptversammlung. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Für viele Vorstands- und Aufsichtsratschefs sind virtuelle Hauptversammlungen praktisch. Damit können sie kritische Aktionäre auf Distanz halten. Doch das schadet der Aktionärsdemokratie und kann sich rächen.

Am Ende mussten sogar Menschen mit Behinderung herhalten, als es um die angeblichen Vorteile von virtuellen Hauptversammlungen (HV) ging. Solche Online-Formate seien "barrierefreier" als Präsenzveranstaltungen, hieß es etwa beim Reisekonzern Tui. Und natürlich bemühten nicht nur Tui, sondern auch Dax-Schwergewichte wie Siemens, Allianz und Eon oder am Freitag auch der Handelskonzern Metro alle möglichen Argumente gegen Präsenz-Versammlungen: die Nachhaltigkeit etwa, weil niemand anreisen müsse, aber auch geringere Kosten, und nicht zu vergessen, die Ansteckungsrisiken.

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