Hannover (dpa/lni) - Der Nahverkehrsbetrieb Üstra in Hannover hat im Corona-Jahr 2020 deutlich weniger Passagiere befördert. Die Fahrgastzahl sank um 36 Prozent auf 110 Millionen Passagiere (2019: 171,8 Millionen). Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Schuld waren die Maßnahmen gegen die Pandemie wie längere Schulferien, eingeschränkter Schulbetrieb oder die Schließung von Kitas, Hochschulen und Geschäften.
Die Einnahmen aus dem Fahrkartenverkauf in der Landeshauptstadt sanken um 40,2 Millionen Euro auf 131,8 Millionen Euro. Insgesamt schrieb die Üstra einen Verlust von 52,8 Millionen Euro. Das Minus wäre aber ohne 27,9 Millionen Euro Zuschuss aus dem Rettungsschirm für den öffentlichen Personennahverkehr noch viel höher ausgefallen, teilte das städtische Unternehmen mit.
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