Handelsstreit Der lachende Dritte

China setzt seine Strafzölle auf den Import von Autos aus den USA vorübergehend aus. Davon profitieren besonders deutsche Hersteller wie BMW oder Daimler. Denn die beiden Unternehmen verschiffen massenhaft Geländewagen aus ihren US-Werken nach Asien.

Von Jan Schmidbauer

China kommt der US-Regierung im Handelsstreit entgegen und setzt seine Strafzölle auf den Import von in den USA hergestellten Autos und Fahrzeugteilen vorübergehend aus. Vom 1. Januar an soll der Zollsatz von 40 Prozent auf das vorherige Niveau von 15 Prozent sinken, teilte das chinesische Handelsministerium mit. Dies gelte vorerst allerdings nur für drei Monate.

Von der Entscheidung dürften auch deutsche Autokonzerne stark profitieren. Unternehmen wie BMW und Daimler produzieren einen Großteil ihrer Sport-Geländewagen-Modelle (SUV) in amerikanischen Werken und verkaufen ...