Handel mit Holz:Ruf der Kettensäge

Lesezeit: 2 min

Baumstämme

Arbeiter beim Verladen von Baumstämmen.

(Foto: REUTERS)

Japan, einer der weltweit größten Holzimporteure, kauft illegal Stämme aus Rumäniens Urwäldern. Die sind Schauplatz eines skrupellosen Raubbaus.

Von Jan Willmroth

Wenn sich der Morgennebel über den Karpaten lichtet, wird der Blick frei auf einen der letzten echten Urwälder Europas. Allein zwei Drittel der europäischen Urwaldfläche liegt in Rumänien, die Waldgebiete in den rumänischen Karpaten bieten mehr als 3000 Tierarten Lebensraum, sind Heimat der größten Braunbärenpopulation des Kontinents. Doch Ruhe und Einsamkeit werden seit Jahren gestört: Vom Lärm der Sägen, mit denen fast doppelt so viele Bäume gefällt werden wie erlaubt und vom Rattern der Traktoren und Lkw, die das geschlagene Holz in Lager und Sägewerke bringen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Thomas Gottschalk im Interview
"Die junge Generation heute ist so weichgekocht und so ängstlich"
Renault Megane E-Tech Electric im Test
Das Auto, das keinen Regen mag
Investigative Recherchen in Russland
"In seiner Welt hält Putin sich für einen großartigen Strategen"
People reading books and walking; 100 Bücher fürs Leben
Die besten Bücher
Welches Buch wann im Leben das richtige ist
Digitale Währungen
Der Krypto-Crash
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB