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Hamburg:Gericht billigt Elbvertiefung

Seit Jahren beschäftigt der Streit um die Hamburger Elbvertiefung die Gerichte, nun hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig auch die letzte Klage von Umweltschutzverbänden gegen das umstrittene Infrastrukturprojekt abgewiesen. WWF, BUND und Nabu hatten gegen den Ausbau der Fahrrinne für den Schiffsverkehr geklagt, unter anderem mit Verweis auf mangelnden Schutz des Schierlings-Wasserfenchels, der für die Elbvertiefung umgesiedelt werden musste. Das Gericht erachtet den Schutz der Pflanze, die nur an der Elbe vorkommt, aber als ausreichend. Die Arbeiten hatten nach fast zwei Jahrzehnten Planung 2019 begonnen.

© SZ vom 05.06.2020 / as

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