„Wie bügele ich Hemden richtig?“ Oder: „Heißt es der, die oder das Nutella?“ Das sind Fragen, auf die sich Menschen im Internet eine Antwort erhoffen, sie stellen sie auf Plattformen wie Gutefrage.net – und andere Nutzer sollen sich erbarmen und eine brauchbare Auskunft geben. Eine Tochter des Holtzbrinck-Verlags in München ist 2006 mit Gutefrage.net online gegangen. Also ein Jahr bevor Apple das iPhone herausbrachte, das sind Äonen im Internetzeitalter. Die Gründer trafen mit ihrem klassischen Onlineforum – mit „User-Generated Content“ – wie das damalige Modewort lautete, einen Nerv, und die Seite entwickelte sich zu einer der größten im deutschsprachigen Web, mit Millionen Nutzern, Fragen und Antworten.
Künstliche IntelligenzGutefrage sucht gute Antwort
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Die Plattform Gutefrage will mit einem neuen Angebot ein Gegengewicht zu KI-Inhalten bieten.
Eugenio Marongiu/imago-imagesKI beantwortet immer mehr Fragen und raubt Plattformen wie Gutefrage.net Millionen Besucher. Nun will sich das Münchner Unternehmen neu erfinden – mit einer App und einer ungewöhnlichen Vision.
Von Mirjam Hauck