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Gütesiegel auf Waren:Von wegen sicher

Stiftung Warentest zu 'Sicherheit von Kinderprodukten'

Die Stiftung Warentest prüfte vernetzte Spielzeuge. Den "Toy-Fi Teddy" stufte die Stiftung Warentest wegen der ungesicherten Funkverbindung zwischen Smartphone und Spielzeug kritisch ein.

(Foto: dpa)

Milchschäumer, Smartphones, Spielzeugautos: Kunden bevorzugen Produkte, die ein Prüfetikett tragen. Doch längst nicht jedes sagt etwas über die Sicherheit und Brauchbarkeit aus - das kann durchaus gefährlich sein. Eine Übersicht.

Sicherheit ist immer ein Thema, im Straßenverkehr, in der Politik, im Alltag. Der Mensch generell, aber besonders der deutsche Mensch, legt großen Wert darauf, zwar ab und zu ein selbst kalkuliertes Risiko einzugehen, indem er auf steile Berge klettert, mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug stürzt oder auf der Autobahn mal 220 fährt. Dabei - und im Alltag sowieso - möchte er sich aber trotzdem maximal sicher fühlen. Der Fallschirm soll sich öffnen, der Kletterhelm den Kopf schützen, das Auto bremsen, wenn er aufs Pedal tritt. Der Mensch möchte außerdem ein guter Mensch sein: Er will ja Mehrwegbecher verwenden, aber keine, die den Fairtrade-Kaffee darin mit Formaldehyd oder Melanin anreichern, und er verschenkt gern Holzspielzeug, aber bitte welches, das das liebe Kind ganz bestimmt nicht verschlucken kann. Kurz: Der Mensch wünscht sich garantierte Sicherheit, und wer sie ihm verspricht, der hat gleich einen Stein im Brett. Deswegen ist die innere Sicherheit auch ein schönes Wahlkampfthema von gleichbleibend hoher Wichtigkeit.

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