Immobilien:Die neue Grundsteuer ist ein Desaster mit Ansage

Lesezeit: 2 min

Immobilien: Mein Haus, mein Garten, meine Steuer: Wie viel für eine Immobilie fällig wird, unterscheidet sich je nach Land und Kommune deutlich.

Mein Haus, mein Garten, meine Steuer: Wie viel für eine Immobilie fällig wird, unterscheidet sich je nach Land und Kommune deutlich.

(Foto: Robert Haas)

Föderalismus trifft auf Beamtenmentalität trifft auf Digitalisierung - die Reform zeigt eindrücklich, was da schiefgehen kann: so ziemlich alles. Dabei verfügt der Staat längst über alle Daten.

Kommentar von Stephan Radomsky

Wenn es nicht so deprimierend wäre, es wäre direkt zum Lachen. Seit fast viereinhalb Jahren ist klar, dass die Grundsteuer in ihrer bisherigen Form verfassungswidrig ist. Seit Juli sind deshalb alle Immobilieneigentümer aufgefordert, beim Fiskus neue, detaillierte Angaben zu ihrem Grundbesitz zu machen. Bis spätestens Ende Oktober sollen alle 36 Millionen fälligen Neu-Erklärungen vorliegen, für jedes Grundstück eine separate. Von 2025 an soll dann die neue, endlich auf aktuellen Werten beruhende Grundsteuer fällig werden. Eigentlich.

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