Von diesem Freitag an läuft die Show aufs Neue: Auf der größten Agrarmesse der Welt, der "Grünen Woche" in Berlin, werden grunzende Ferkel auf Stroh stehen und Kühe in großen Ställen viel Auslauf genießen. Doch immer mehr Deutsche glauben den Marketing-Botschaften der Branche nicht mehr. Der erbitterte Streit um den Einsatz des Pflanzengifts Glyphosat und ein dramatisches Insektensterben in Deutschland vermitteln den Eindruck einer industriellen Produktion, die zu wenig mit Land und zu viel mit Wirtschaft zu tun hat.
Landwirtschaft im Wandel:Ein ökologisches Desaster vor unseren Augen
Lesezeit: 2 min
Katastrophale Zustände in der Massentierhaltung, belastetes Grundwasser, Insektensterben: Unsere Landwirtschaft ist ein ökologisches Desaster. Auch die Verbraucher müssen sich hinterfragen.
(Foto: picture alliance / dpa)Die glücklichen Ferkel auf der Grünen Woche täuschen über eine fatale Entwicklung hinweg: Die Landwirtschaft hat mit Land nicht mehr viel zu tun, dafür umso mehr mit Wirtschaft.
Kommentar von Markus Balser
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