WohnenDas Heuschreckenopfer hat sich berappelt

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Vor gut 20 Jahren demonstrierten Mitarbeiter gegen den Stellenabbau, den Finanzinvestoren der Firma Grohe verordneten. Heute gehört das Unternehmen Japanern.
Vor gut 20 Jahren demonstrierten Mitarbeiter gegen den Stellenabbau, den Finanzinvestoren der Firma Grohe verordneten. Heute gehört das Unternehmen Japanern. A2070 Rolf Haid/dpa

Der frühere SPD-Chef Franz Müntefering machte Grohe einst zum Symbol für die Rücksichtslosigkeit von Finanzinvestoren. Inzwischen hat der Badausstatter neue Eigner und trotzt der Krise. Wachstum sollen Toiletten mit Brause bringen.

Von Björn Finke, Düsseldorf

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Der Wohnungsbau steckt in der Krise – und damit werden in Deutschland weniger Bäder installiert. Zugleich belasten die miese Wirtschaftslage und der Iran-Krieg die Stimmung der Verbraucher. Doch der Badausstatter Grohe hat seinen weltweiten Umsatz im vergangenen Jahr um vier Prozent auf 1,7 Milliarden Euro gesteigert. Für 2026 rechnet Thomas Schachner, seit einem Jahr Chef des Düsseldorfer Unternehmens, sogar mit einem Plus von acht Prozent in Europa. Das liege vor allem am Auslandsgeschäft, „aber auch in Deutschland wachsen wir dadurch, dass wir Marktanteile gewinnen“, sagt der 57-Jährige.

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