IndustrieThyssenkrupps Stahlchef schmeißt hin

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Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg: Die Firma streicht gut 5000 Jobs.
Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg: Die Firma streicht gut 5000 Jobs. (Foto: Rupert Oberhäuser/picture alliance)

Neuer Ärger bei Deutschlands größtem Stahlhersteller TKSE: Firmenchef Grimm hat sich mit dem Lenker des Mutterunternehmens Thyssenkrupp überworfen – nach gerade mal einem Jahr an der Spitze.

Von Björn Finke, Düsseldorf

Der Dienstag sollte eigentlich ein feierlicher Tag werden für Thyssenkrupp: Die Großaktionärin „Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung“ hatte zu einem festlichen Abendessen in die Villa Hügel geladen, dem früheren Sitz der Krupp-Familie in Essen. Es gab Kürbissuppe und Kalbsfilet und schöne Reden. Doch am Ende wurde der Tag wieder überschattet von eher unerfreulichen Nachrichten aus Sicht des Konzerns. Demnach wird Dennis Grimm, Chef der Stahltochter Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE), die Firma überraschend verlassen. Er soll sich mit dem Vorstandsvorsitzenden des Mutterunternehmens Thyssenkrupp, Miguel López, überworfen haben. Das berichteten zunächst Bild-Zeitung und die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf nicht näher benannte Insider; der Süddeutschen Zeitung wurde dies aus dem Umfeld des Konzerns bestätigt. Ein TKSE-Sprecher wollte die Berichte nicht kommentieren.

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