Greenpeace-Kampagne:Textil-Region verzichtet auf gefährliche Chemie

Mit der italienischen Provinz Prato hat sich erstmals eine Region der Detox-Kampagne angeschlossen, die Greenpeace 2011 gestartet hat. Die Firmen arbeiten auch für Luxusmarken wie Gucci und Dolce & Gabbana.

Von Elisabeth Dostert

Mit der italienischen Provinz Prato hat sich erstmals eine Region der Detox-Kampagne angeschlossen, die Greenpeace 2011 gestartet hat. Die Umweltaktivisten drängen Modehersteller dazu, sukzessive auf gefährliche Substanzen in der Produktion zu verzichten. Prato ist Greenpeace zufolge mit einem Auftragsvolumen von 2,5 Milliarden Euro jährlich der größte Textilstandort Europas. Die 20 Firmen, die die Vereinbarung unterzeichnet und auf ihrer Internetseite veröffentlich haben, arbeiten auch für Luxusmarken wie Gucci und Dolce & Gabbana, die sich laut Greenpeace bislang gegen die Kampagne sträuben. "Jetzt gibt es keine Ausrede mehr", sagt Greenpeace-Expertin Kirsten Brodde: "Wenn die Lieferanten das können, sollten es die Luxusmarken doch auch."

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