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Goldman Sachs:Dumme Panne, hässlicher Schaden

Ein kleiner Computerfehler - und schon tätigte die Investmentbank Goldman Sachs versehentlich eine Flut von Optionsgeschäften. Vier Mitarbeiter wurden beurlaubt, auch wenn das Geldinstitut nicht mit einem großen Verlust rechnete. Ein Insider nennt jetzt erste Schätzungen für den entstandenen Schaden.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs muss nach ihrer Handelspanne einem Insider zufolge offenbar mit einem Schaden in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrag rechnen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.

Das Institut hatte in der vergangenen Woche wegen technischer Probleme versehentlich eine Flut an Geschäften mit Aktienoptionen getätigt und damit den Markt kurzzeitig in Aufruhr versetzt. Rund 80 Prozent der fehlerhaften Optionstransaktionen seien aber mittlerweile storniert worden.

Kurz danach hatte Goldman Sachs lediglich erklärt, dem Unternehmen drohe dadurch kein großer Verlust. Die Financial Times berichtete kürzlich, dass die Bank vier hochrangige IT-Mitarbeiter wegen der Panne beurlaubt habe.

Immer wieder wird der Handel mit Optionen oder anderen Derivaten von technischen Pannen oder Manipulationsskandalen erschüttert. Nicht selten entstehen dabei hohe Verluste für die betroffenen Geldhäuser und andere Anleger.

© Süddeutsche.de/Reuters/mahu/hgn
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