GlücksspielDie Wettanbieter haben sich wohl verzockt

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Noch ist das Urteil nicht gesprochen, aber es sieht so aus, als ob der Bundesgerichtshof zugunsten des Spielers entscheiden, der gegen Tipico geklagt hatte.
Noch ist das Urteil nicht gesprochen, aber es sieht so aus, als ob der Bundesgerichtshof zugunsten des Spielers entscheiden, der gegen Tipico geklagt hatte. Michael Dahlke/Imago/Funke Foto Services

Wenn der Bundesgerichtshof Ende Juli sein Urteil spricht, dürfte es für die Anbieter von Sportwetten ungemütlich werden: Tausende Tipper könnten dann womöglich ihre Einsätze zurückfordern. Ganz einfach wird das aber nicht.

Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

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Thomas Koch ist keiner, der es besonders spannend macht. Zu Beginn jeder Verhandlung gibt der Vorsitzende des ersten Zivilsenats am Bundesgerichtshof (BGH) eine „vorläufige Einschätzung“ preis. Meist bekommt man hier das künftige Urteil zu hören, nur eben noch im Konjunktiv. Am 27. Juni saßen viele Anwälte im Karlsruher Sitzungssaal, und nach wenigen Minuten waren die letzten Zweifel zerstreut, wie der BGH den Prozess zwischen einem Sportwetten-Zocker und dem Wettanbieter Tipico entscheiden wird – nämlich zugunsten des Spielers.

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