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Getränkekonzern:Coca-Cola steigert Gewinn - dank Wasser und Tee

  • Coca-Cola hat im zweiten Quartal seinen Gewinn auf 3,1 Milliarden Dollar gesteigert.
  • Der Getränkekonzern nimmt unter anderem durch kleinere Packungen mehr ein - und spart durch Stellenabbau.

Fanta und Sprite? Nein, Wasser und Tee

Man könnte meinen, das dunkle zuckrige Getränk würde immer beliebter werden. Um 20 Prozent hat Coca-Cola seinen Gewinn im zweiten Jahresquartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert, auf 3,1 Milliarden Dollar. Der Umsatz fiel um drei Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar.

Doch dass die größte Getränkefirma der Welt mehr Gewinn gemacht hat, liegt nicht unbedingt an den bekannten Softdrinks, die sie vertreibt - schließlich ist Coca-Cola nicht nur für Cola verantwortlich, sondern auch für Fanta und Sprite. Nein, vor allem all die Getränke, für die die Marke Coca-Cola nicht unbedingt als Erstes steht, verkauften sich besonders gut: Tee, Wasser und Milch.

Kleinere Packungen und Dosen

Außerdem setzt der Konzern mittlerweile darauf, seine Softdrinks in kleineren Packungen zu verkaufen, in den USA hat er die Dosen geschrumpft - weniger Inhalt zum gleichen Preis, das zahlt sich aus. Zudem senkt Coca-Cola seine Kosten, indem es zahlreiche Jobs streicht.

Konzernchef Muhtar Kent betonte, dass der Konzern sich in einer Übergangsphase befinde. Coca-Cola will die jährlichen Kosten bis 2019 um drei Milliarden Dollar senken und die Produktpalette anpassen.

© SZ.de/afp/ratz

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