Früher gehörten Kfz-Produktion und Werft in Ulsan einmal zusammen, mittlerweile ist der Konzern aufgeteilt. Der Schiffsbau ist nun Teil von Hyundai Heavy Industries und war im vergangenen Jahr für neun Milliarden Dollar der insgesamt 59 Milliarden Dollar Umsatz des Gesamtkonzerns verantwortlich. Inklusive Lieferanten waren 2011 täglich 20.000 Mitarbeiter damit beschäftigt, Schiffe für Auftraggeber aus aller Welt zu bauen - in Deutschland arbeiten in allen Werften zusammen gerade einmal 16.000 Menschen. Jeden zweiten Tag schleusen die Koreaner ein fertiges Schiff durch die Tore. "Wenn es uns gut geht, geht es auch dem Land gut", lautet das Motto.

Bild: Bloomberg 29. Dezember 2012, 15:172012-12-29 15:17:41 © Süddeutsche.de/ratz