MeinungUnternehmenNicht die Gen Z ist zu bequem, sondern die Unternehmen sind es

Kommentar von Leopold Zaak

Lesezeit: 2 Min.

Junge Menschen im Büro? Laut Zahlen von Stepstone wird das langsam zur Seltenheit.
Junge Menschen im Büro? Laut Zahlen von Stepstone wird das langsam zur Seltenheit.
Maskot /imago images

Junge Menschen, sagt man, habe keine Lust zu arbeiten. Dabei sind es die Firmen, die oft keine Berufseinsteiger einstellen wollen. Das sollten sie aber schleunigst tun, wenn sie nicht den Anschluss verlieren wollen.

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Was wurde nicht alles geschrieben über die Generation Z. Mit Texten über ihre angeblich so überzogenen Ansprüche haben Zeitungen ganze Seiten gefüllt – auch die SZ. Faul seien sie, die jungen Leute, mit ihrer ständigen Sinnsuche und der bescheuerten Work-Life-Balance. Die Vorurteile sind längst widerlegt. Nicht nur durch engagierte Verteidigungsreden – auch statistisch lässt sich zum Beispiel bei der Arbeitsbereitschaft kein Generationeneffekt feststellen. Verrückt: Einen schlechten Chef, mieses Gehalt und fehlende Aussicht auf Aufstieg – das alles finden auch Menschen blöd, die älter sind als 30.

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