MeinungHaushaltslöcherLieber Staat, das Geld ist da, du musst nur zugreifen

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Kommentar von Helmut Martin-Jung

Lesezeit: 2 Min.

Gerne öfter: Ein Polizist im Oktober 2021 in Wuppertal bei einer Razzia in Sachen Geldwäsche. 
Gerne öfter: Ein Polizist im Oktober 2021 in Wuppertal bei einer Razzia in Sachen Geldwäsche.  Christoph Petersen

Der Staat jammert über Geldmangel, versäumt es aber, bei Organisierter Kriminalität und Steuerhinterziehung zuzupacken – siehe Bonpflicht. Ein Appell.

Lieber Staat, du entschuldigst, dass ich dich einfach so anspreche, aber es gibt da eine Frage, eigentlich einen ganzen Sack voller Fragen. Alles läuft darauf hinaus: Es ist Geld da draußen, viel Geld. Aber du willst es einfach nicht haben. Geld, das Kleine wie Bäcker, Metzger und so weiter an der Steuer vorbeischleusen können, weil du es nicht schaffst, das zu unterbinden. Und – erheblich schlimmer – viel mehr Geld, das dir Große, sehr Reiche und Superreiche mit allen möglichen Tricks vorenthalten.

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Von Michael Kläsgen

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