Finanzkriminalität:Ex-Mitarbeiter von Anti-Geldwäsche-Behörde soll für Clan gespitzelt haben

Finanzkriminalität: Bereits im März 2023 gab es wohl eine Razzia bei der FIU in Köln-Ossendorf, bei der Zollfahnder aus Hamburg den Beschuldigten abführten. Hier eine Kontrolle in Berlin.

Bereits im März 2023 gab es wohl eine Razzia bei der FIU in Köln-Ossendorf, bei der Zollfahnder aus Hamburg den Beschuldigten abführten. Hier eine Kontrolle in Berlin.

(Foto: Florian Gaertner/imago images)

Im Kampf gegen schmutziges Geld galt die Anti-Geldwäsche-Behörde FIU lange als Totalausfall. Ein neuer Chef soll es nun richten. Doch der muss erst mal verdauen, dass ein ehemaliger Mitarbeiter wohl Informationen an Kriminelle weitergegeben hat.

Von Meike Schreiber und Markus Zydra, Frankfurt

Daniel Thelesklaf konnte als neuer Chef der Anti-Geldwäsche-Behörde Financial Intelligence Unit (FIU) nicht wissen, welche Altlasten ihm sein Vorgänger hinterlassen würde. Ob sich der Schweizer allerdings vorstellen konnte, dass die Organisierte Kriminalität einen Fuß in der Tür der Behörde hatte? Laut einem Bericht der Bild am Sonntag soll ein FIU-Mitarbeiter monatelang vertrauliche Informationen an einen kriminellen Clan weitergegeben haben. Bereits im März 2023 habe es eine Razzia bei der FIU in Köln-Ossendorf gegeben, bei der Zollfahnder aus Hamburg den Beschuldigten abführten.

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