Geldautomaten Weniger Datenklau

Der Datenklau an Geldautomaten in Deutschland nimmt ab. 170-mal manipulierten Kriminelle im ersten Halbjahr dieses Jahres Geldautomaten, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) von Bankkunden auszuspähen. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres hatte es bundesweit 282 solcher "Skimming"-Attacken gegeben. Dabei kann es an einzelnen Geräten mehrere Fälle gegeben haben. Der Bruttoschaden sank im Vergleich der beiden Halbjahre nach Angaben der Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme um gut ein Fünftel von 754 000 Euro auf 592 000 Euro, ein Rekordtief. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2018 wurden 449 "Skimming"-Fälle an Geldautomaten in Deutschland gezählt.