Genderfonds:Geldanlage für mehr Gerechtigkeit?

Wie die Jungen die Börse für sich entdecken

Wenn es viele weibliche Führungskräfte im Topmanagement gibt, ist ein Unternehmern erfolgreicher - das weiß man mittlerweile. Können gezielte Geldanlagen die Gleichberechtigung fördern?

(Foto: dpa)

In den USA ist die Idee der feministischen Geldanlage bereits weiter verbreitet als in Deutschland. Doch auch hier gibt es bereits Fonds mit diesem Fokus. Warum Anleger dennoch vorsichtig sein sollten.

Von Tanja Koch

Viele Anleger wollen nicht mehr in Unternehmen investieren, die klimaschädlich handeln oder Waffen herstellen. Um Fragen wie diese geht es oft in der Finanz-Beratung der Verbraucherzentrale. "Geschlechtergerechtigkeit ist aber bisher kein bedeutendes Thema", sagt Barbara Rück, Beraterin für Altersvorsorge, Geldanlage und Immobilienfinanzierung am Standort Nordrhein-Westfalen. In den USA ist die Idee der feministischen Geldanlage bereits weiter verbreitet als in Deutschland. Dort gibt es diverse Fonds mit Fokus auf Gleichberechtigung. Diese werben etwa: "So investieren Sie in von Frauen geführte Unternehmen." Gerne wird dabei auch auf Studien verwiesen, die einen positiven Effekt von Frauen in Führungspositionen aufzeigen sollen. So fand das Beratungsunternehmen McKinsey 2018 heraus, dass sich die Wahrscheinlichkeit auf überdurchschnittlichen Erfolg bei deutschen Unternehmen verdoppelt, wenn es viele weibliche Führungskräfte im Topmanagement gibt. Doch können Geldanlagen für mehr Geschlechtergerechtigkeit sorgen?

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