Edelsteinhändler Thomas Schröck:"Da habe ich gemerkt, dass man mit den Dingern richtig Geld verdienen kann"

Lesezeit: 5 min

Thomas Schröck

Thomas Schröck ist ausgebildeter Gemmologe: Er untersucht Edelsteine auf ihre Qualität und schreibt sein Wissen in Gutachten nieder.

(Foto: Friedrich Bungert/SZ)

Smaragde, Rubine, Saphire: Thomas Schröck ist in wenigen Jahren zu einem der größten Edelsteinhändler im deutschsprachigen Raum aufgestiegen. Über das Geschäft mit den Steinen und die Frage: Taugen sie als Anlageobjekte?

Von Benjamin Emonts

Thomas Schröck kommt im Porsche Cayenne zum Hausbesuch, aber das nur als Randnotiz. Viel interessanter ist nämlich die große Tasche, die sein Angestellter andächtig hinter ihm herträgt, Marke Louis Vuitton. "Vier Millionen Euro", verrät Schröck noch im Aufzug über den Inhalt. Oben angekommen - der Blick über die Dächer Münchens - holt er dann mehrere Lederschatullen mit Smaragden, Rubinen, Saphiren hervor. Auf seinen Handrücken legt er einen geschliffenen, dunkelroten Rubin. Was der kostet? "Der hat acht Karat", antwortet Schröck, "800 000 Euro."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Die Performerin und Choreografin Florentina Holzinger
Kunst
»Sich über Scham hinwegzusetzen hat etwas Ermächtigendes«
Portrait of Happy Woman Holding Flowers and Using a Mobile Phone Outdoors; alles liebe
Dating
"Haarlänge, Brustgröße und Gewicht stehen im Vordergrund"
Erziehung
Sei bitte endlich ruhig, bitte
Datenschutz
Staatliche Kontrolle durch die Hintertür
Brainfood
Essen und Trinken
»Was wir essen, wirkt sich unmittelbar auf unser Gehirn aus«
Zur SZ-Startseite