Reden wir über Geld:"Wenn ein Gast eine Glückssträhne hat, freue ich mich mit ihm"

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Andrea Meier, Croupiere in der Spielbank Bad Wiessee

"Ich musste lernen, mich durchzusetzen": Andrea Meier vor der Spielbank in Bad Wiessee am Tegernsee.

(Foto: Florian Peljak)

Andrea Meier ist Croupière in einer Spielbank. Im Interview erklärt sie, worauf es in ihrem Job ankommt, wie sie mit Spielsüchtigen umgeht und warum Betrüger im Casino keine Chance haben.

Interview von Barbara Hordych

Die Fensterfront in einem großräumigen Wohnzimmer eröffnet den Blick auf einen Garten im oberbayerischen Miesbach. Die Spielbank von Bad Wiessee am Westufer des Tegernsees liegt 15 Kilometer entfernt. Dort arbeitet Andrea Meier seit 19 Jahren als Crou­pi­è­re. Gerade hat sie eine kleine Drehscheibe auf den Tisch gelegt, die einen Roulettekessel mit seinen 37 Zahlenfächern abbildet. Die Scheibe half ihr während ihrer Ausbildung, die Nummern und ihre - nicht linear geordneten - Nachbarzahlen auswendig zu lernen. Nur eine der vielen Herausforderungen, die eine Crou­pi­è­re zu meistern hat.

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