Dax-Konzern GeaWie ein Maschinenbauer der Branchenkrise entflieht

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Stefan Klebert führt den Maschinenbauer Gea seit sieben Jahren.
Stefan Klebert führt den Maschinenbauer Gea seit sieben Jahren. Friedrich Bungert/Friedrich Bungert

Dem Wirtschaftszweig geht es schlecht, doch beim Düsseldorfer Unternehmen Gea laufen die Geschäfte. Das hat mit den Produkten des Dax-Mitglieds zu tun – und mit einem Strategieschwenk.

Von Björn Finke, Düsseldorf

Der Maschinenbau ist eine der wichtigsten Industriebranchen in Deutschland, doch er steckt in der Krise. Seit drei Jahren schrumpft die Produktion, für 2026 rechnet der Lobbyverband VDMA nur mit einem Mini-Wachstum von einem Prozent. Ganz anders ist die Lage beim Maschinenbauer Gea. Der Düsseldorfer Konzern mit mehr als 18 000 Beschäftigten steigerte seinen Umsatz im vorigen Jahr um vier Prozent auf 5,5 Milliarden Euro, auch der Gewinn nahm zu. 2026 soll sich das Wachstum noch beschleunigen. Da der Aktienkurs in den vergangenen Jahren ebenfalls zugelegt hat, rückte die Firma im September in den Dax auf und ist nun der einzige reine Maschinenbauer in dem Börsenindex.

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