Neue Tarifrunde bei der BahnWas planen die Lokführer diesmal?

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Wenn zwischen der Deutschen Bahn und den Lokführern verhandelt wurde, ging das in den vergangenen Tarifrunden meist mit Streiks einher.
Wenn zwischen der Deutschen Bahn und den Lokführern verhandelt wurde, ging das in den vergangenen Tarifrunden meist mit Streiks einher. Arnulf Hettrich/IMAGO

Die Gewerkschaft der Lokführer fordert mehr Geld. Wird es unter Mario Reiß genauso kontrovers wie unter Vorgänger Claus Weselsky? Worauf sich Bahnfahrer einstellen müssen.

Von Alexander Hagelüken, Benedikt Peters und Vivien Timmler, Berlin

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Irgendwann in den nächsten Monaten, wenn es wieder einmal um unzufriedene Lokführer und mögliche Streiks geht, wird den Menschen auffallen, dass etwas anders ist. Vor den Mikrofonen wird dann ein anderer Mann stehen und für die Lokführergewerkschaft GDL sprechen: Mario Reiß. Claus Weselsky, der es mit seiner harschen Rhetorik und seinem Hang zur Streiklust zum bekanntesten Gewerkschafter Deutschlands gebracht hat, ist im „Teilzeit-Ruhestand“, wie er sagt. Zwar arbeitet er noch 15 Stunden pro Woche für die Genossenschaft Fair Train und ist auch für seinen Nachfolger erreichbar, bezeichnet sich selbst aber als „tiefenentspannt“, erst recht nach seiner kürzlichen dreiwöchigen Ayurveda-Kur auf Sri Lanka.

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ExklusivLokführer-Gewerkschaft GDL
:Der Mann nach Weselsky

16 Jahre lang legte Claus Weselsky mit Lokführer-Streiks immer wieder das Land lahm. Wie wird sein Nachfolger Mario Reiß auftreten? Eine Begegnung.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

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