Spiele-Industrie:Warum die Gaming-Branche in der Krise steckt

Spiele-Industrie: Dass sich auch immer mehr ältere Menschen für Videospiele begeistern, sind eigentlich gute Nachrichten für die Branche. Kurzfristig hilft es den Studios allerdings nicht aus der Krise.

Dass sich auch immer mehr ältere Menschen für Videospiele begeistern, sind eigentlich gute Nachrichten für die Branche. Kurzfristig hilft es den Studios allerdings nicht aus der Krise.

(Foto: INA FASSBENDER/AFP)

Zelda, Star Wars, Hogwarts Legacy - für Gamer war 2023 ein großartiges Jahr. Dennoch verlieren zahlreiche Entwickler ihre Jobs, viele Studios müssen schließen. Wie kann das sein?

Von Titus Blome

Wenn Vorträge auf Branchenkongressen erklären, wann man den eigenen Laden am besten dichtmacht, dann ist die Lage ernst. "Auf der Hamburg Games Conference im März spreche ich bei einer Podiumsdiskussion zum Thema 'Wann ist ein guter Moment, ein Studio zu schließen?'", erzählt Wolf Lang. Er hat den Hamburger Spieleentwickler Threaks mitgegründet, dessen baldiges Ende Mitte Januar verkündet wurde. Ein anderer Vortrag auf dem Programm klingt kaum weniger trostlos: "Optionen für Spielstudios in schwierigen Situationen". Er erklärt, wie Chefs "Warnsignale" frühzeitig erkennen, um nicht auf ihren Firmen sitzen zu bleiben. Es sind Überlebenstipps für eine Branche im Krisenmodus.

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