Gamestop:Die vier größten Irrtümer im Fall Gamestop

Lesezeit: 4 min

Inside A GameStop Corp. Store Ahead Of Earnings Figures

Klein gegen Groß: Beim Videospielehändler Gamestop hatten Finanzprofis auf fallende Kurse gewettet - Kleinanleger kauften massenhaft Aktien und heizten den Kurs kräftig an.

(Foto: Patrick T. Fallon/Bloomberg)

Ein Haufen Kleinanleger legt sich mit der Wall Street an und bringt Hedgefonds um Milliarden. Der Fall Gamestop klingt wie aus dem Hollywood-Drehbuch. Doch ganz so einfach ist es nicht.

Von Victor Gojdka, Frankfurt

Es klang so drehbuchreif wie ein spannender Kinofilm: Privatanleger versuchen die Hedgefonds-Größen der Wall Street in die Enge zu treiben. Während Finanzprofis beim Videospielehändler Gamestop auf fallende Kurse gewettet hatten, hielten die Kleinanleger dagegen und kauften im Januar massenhaft dessen Aktien. Ein bisschen Auflehnung gegen die Eliten, ein bisschen Zockergeist, ein bisschen Langeweile in der Pandemie - fertig ist das Drehbuch für einen Hollywoodfilm, wie ihn jetzt das Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer plant. Doch mit etwas Abstand zur chaotischen Börsenrevolte haben Experten immer mehr Fragen, ob die Geschichte der vielen Davids gegen die wenigen Goliaths an der Börse auch stimmt. Die SZ nennt vier verbreitete Irrtümer. Am Donnerstag wollen dann Parlamentarier in den USA die Vorgänge unter die Lupe nehmen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Politische Gefangene Maria Kolesnikowa in Belarus
"Dieser ständige Druck wirkt sich auf die Gesundheit aus"
Psychologie
Wie sehr prägen uns unsere Geschwister?
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Wolf Biermann
"Das sind Dummheiten aus Klugscheißer-Motiven"
Krieg in der Ukraine: Zerstörte Panzer bei Kiew
Krieg gegen die Ukraine
Die besondere Expertise des BND
Zur SZ-Startseite