Nach Insolvenz:Galeria bestätigt Gespräche mit mehr als zwei Kaufinteressenten

Nach Insolvenz: Die Filiale des Galeria Kaufhof in Leipzig. Galeria Karstadt Kaufhof war vor gut einer Woche zum dritten Mal in gut drei Jahren in die Insolvenz gerutscht.

Die Filiale des Galeria Kaufhof in Leipzig. Galeria Karstadt Kaufhof war vor gut einer Woche zum dritten Mal in gut drei Jahren in die Insolvenz gerutscht.

(Foto: Jan Woitas/dpa)

Gibt es für die Warenhauskette bald gute Nachrichten? Zumindest einer der vermeintlichen Interessenten hat nicht nur Ahnung vom Einzelhandel - sondern auch eine reiche Familie im Rücken.

Von Michael Kläsgen

Gut eine Woche nach dem Insolvenzantrag der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof gibt es mehrere Kaufinteressenten. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus sagte am Mittwoch: "Es gibt mehr als zwei Interessenten. Der Gläubigerausschuss berät über den strukturierten Investorenprozess, anschließend beginnen wir zügig mit den Verhandlungen." Soll heißen: Der Verkaufsprozess hat noch nicht begonnen und wird in engem Austausch mit den Gläubigern stattfinden. Zu denen zählen Lieferanten etwa von Bekleidung oder Kosmetikartikeln, aber auch der Bund über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF).

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