ArbeitszeitbetrugBloß nicht auf den Live-Ticker schauen

Lesezeit: 2 Min.

Guckt Bastian Schweinsteiger hier vielleicht gerade „Star Wars“, während er als Fernsehexperte dem Auftaktspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao beiwohnt? Vermutlich nicht, ist ja auch verboten.
Guckt Bastian Schweinsteiger hier vielleicht gerade „Star Wars“, während er als Fernsehexperte dem Auftaktspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao beiwohnt? Vermutlich nicht, ist ja auch verboten.
Christian Kolbert/IMAGO

Die WM ist eine der größten Verlockungen zum Arbeitszeitbetrug. Kurz mal am Handy die Ergebnisse checken oder ein Spiel streamen? Schön wär’s. Ein Medium ist allerdings oft erlaubt.

Von Anna Lea Jakobs

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Wenn der Arbeitsrechtler Volker Görzel Leute fragt, ob sie während der Arbeit „Star Wars“ gucken dürfen, dann sagen die meisten von ihnen: Nein, natürlich nicht. Das wäre ja ein eklatanter Arbeitszeitbetrug, eine nicht hinnehmbare Verfehlung des Arbeitnehmers. „Bei Fußball gehen viele meiner Klienten aber auf einmal davon aus, dass das doch erlaubt sein muss“, sagt Görzel.

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