Fußball und Kommerz:Wie der Fußball noch zu retten ist

Lesezeit: 6 min

Fußball und Kommerz: Muss man - wie in England beispielsweise Newcastle United - auch in der Bundesliga Investoren mehr Spielraum geben? Karl-Heinz Rummenigge findet: Ja.

Muss man - wie in England beispielsweise Newcastle United - auch in der Bundesliga Investoren mehr Spielraum geben? Karl-Heinz Rummenigge findet: Ja.

(Foto: Daniel Chesterton/Offside Sports Phot/Imago)

Geld regiert auch die Welt des Fußballs. Mehr und mehr Investoren steigen ein. Das muss nicht zwingend schlecht sein. Vorausgesetzt, Vereinsmeierei, Narzissmus und die Kumpanei in der Branche hörten auf.

Essay von Uwe Ritzer

Im November 2021 erlebte der internationale Profifußball seinen moralischen Tiefpunkt. Ein Konsortium aus Saudi-Arabien, das zu 80 Prozent aus dem Staatsfonds des Landes besteht, übernahm den britischen Erstligisten Newcastle United, einen Verein mit 140 Jahren Geschichte. Ein bisschen Imagepflege im Westen kann schließlich nicht schaden, nach dem bestialischen Mord an Jamal Khashoggi, der 2018 in der saudischen Botschaft in Istanbul zerstückelt wurde. Die Mehrheit der Newcastle-Fans feiert die neuen Eigentümer - Menschenrechte hin oder her. Andernorts herrscht hingegen blankes Entsetzen.

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