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Fusion: Continental und United Airlines:Nummer eins der Lüfte

Die US-Kartellwächter winken die Fusion von Continental und United Airlines durch. Die weltgrößte Fluglinie soll am 1. Oktober abheben - doch es gibt noch zwei Hürden zu überwinden.

Die weltgrößte Fluglinie nimmt Gestalt an. Nachdem bereits die europäischen Wettbewerbshüter den Zusammenschluss von Continental und United Airlines erlaubt hatten, haben dem jetzt auch die US-Kartellwächter zugestimmt. Am 1. Oktober soll die neue Nummer eins am Himmel abheben.

A Continental Airlines plane passes a United Airlines plane in Chicago

Sollen bald zum gleichen Konzern gehören: Flugzeuge von United und Continental auf dem Chicagoer Flughafen O'Hare.

(Foto: REUTERS)

Das zuständige US-Justizministerium hatte sich zuletzt nur noch an der starken Stellung von Continental am Flughafen Newark nahe New York gestört. Nachdem die Gesellschaft aber einen kleinen Teil ihrer Start- und Landerechte an den Rivalen Southwest abgetreten hatte, stellten die Beamten ihre Untersuchungen ein. Auch Continental-Chef Jeff Smisek befand: "Das ist eine faire Lösung."

United und Continental werden unter dem Dach der United Continental Holdings zusammenrücken und bilden dann die größte Airline der Welt nach Zahl der Passagiere. Diesen Titel hat bislang Delta Air Lines inne.

Der Anfang Mai angekündigte Zusammenschluss schafft einen Giganten, der im Jahr mehr als 144 Millionen Passagiere zu 370 Zielen in 59 Ländern bringt. Das Streckennetz der beiden Fluggesellschaften ergänzt sich fast perfekt: United ist vor allem auf den Routen nach Asien-Pazifik stark, Continental auf den Strecken nach Europa und Lateinamerika. Die zwei Airlines sind bereits über das Luftfahrt-Bündnis Star Alliance miteinander verflochten, dem auch die Deutsche Lufthansa angehört.

Vor zwei Jahren hatten beide Fluglinien schon einmal versucht, zu fusionieren, der Deal scheiterte aber in letzter Minute. Nun haben beide Unternehmen einen drei Milliarden Dollar (2,4 Mrd Euro) schweren Aktientausch vereinbart. Der muss allerdings noch von den Aktionären auf extra einberufenen Hauptversammlungen abgesegnet werden - die letzte Hürde, die Continental und United zu nehmen haben. Die Treffen sind für den 17. September angesetzt.

© dpa/jab/holz
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