MeinungFührungsstilStromberg im Kanzleramt

Essay von Bernhard Heckler

Lesezeit: 5 Min.

(Foto: Lumma Photo/Michael Kappeler/Imago/Collage: SZ)

Es ist kein Zufall, dass der Bundeskanzler und Deutschlands beliebtester Büro-Antiheld sich frappierend ähneln. Über einen Typus Chef, der aus der Zeit gefallen zu sein scheint – und doch eine deutsche Sehnsucht bedient.

Über die Ähnlichkeit zwischen dem realen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland Friedrich Merz und dem erfundenen Versicherungsabteilungsleiter Bernd Stromberg (gespielt von Christoph Maria Herbst) wurde schon viel geschrieben. So viel, dass sogar der Regierungssprecher Stefan Kornelius nicht umhinkam, eine gewisse optische Ähnlichkeit der beiden Figuren einzuräumen. Wörtlich sagte Kornelius der Deutschen Presse-Agentur: „Dem Frisuren-Vergleich wird sich der Bundeskanzler vermutlich nicht entziehen können.“ Nicht ohne danach zu betonen: „Ansonsten aber unterscheiden sich Büroalltag und Umgangston im Kanzleramt deutlich von der Serie.“

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:„Mir wurden Prügel angedroht“

Christoph Maria Herbst spielt wieder seine ikonische Rolle als „Stromberg“, der schlimmste aller Chefs. Ein Gespräch über Missverständnisse in der Fußgängerzone, den „Klobrillenbart“ und Strombergs gescheiterte Karriere in der SPD.

SZ PlusInterview von David Steinitz

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