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Führung:Die Nachfolge ist weiblich

Die Brauerinnen, Gisela Meinel Hansen (links) und Monika.

(Foto: Feig Fotodesign)

Sie sind Brauerin, Ingenieurin, Schreinerin oder Mechanikerin: Im Handwerk warten spannende Führungsaufgaben auf Frauen.

Von Helena Ott und Henrike Roßbach

Jeder fünfte Handwerksbetrieb in Deutschland hat mittlerweile eine Chefin. Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, sieht die Frauen "auf dem Vormarsch". Noch allerdings macht sich die Hälfte der Handwerksunternehmerinnen in klassischen Frauenbranchen selbständig, mit einem Friseursalon etwa, oder einem Kosmetikstudio. "Dabei eröffnen sich für Frauen gerade jenseits der traditionellen Muster zukunftsträchtige Perspektiven", sagt Schwannecke. An diesem Sonntag erinnert der Nationale Aktionstag Unternehmensnachfolge daran, dass allein im Handwerk in den nächsten zehn Jahren rund 200 000 Handwerksbetriebe an die nächste Generation übergeben werden müssen. Handwerkerinnen kämpften oft noch gegen veraltete Klischees, sagt Schwannecke, dabei gehöre ihnen als Chefinnen die Zukunft. Notwendig sind seiner Meinung nach unter anderem gute Vorbilder. Wir stellen einige vor.

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