ReiseveranstalterZehntausende Touristen von FTI-Insolvenz betroffen 

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Statt Idylle wie hier in Peguera auf Mallorca heißt es nun für Kunden des Reiseanbieters FTI: anderen Urlaub buchen.
Statt Idylle wie hier in Peguera auf Mallorca heißt es nun für Kunden des Reiseanbieters FTI: anderen Urlaub buchen.
IMAGO/Chris Emil Janßen

Deutschlands drittgrößtem Reiseveranstalter geht das Geld aus. Für den Steuerzahler könnte die Insolvenz teuer werden. Erst einmal haben die Kunden den Ärger.

Von Claus Hulverscheidt, Lea Hampel, Sonja Salzburger, Berlin, München

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Nach außen besteht er noch, der schöne Schein, die Hoffnung auf Unbeschwertheit, die die Branche traditionell verkauft und die auch FTI seit Jahrzehnten zelebriert: „40 Jahre unvergessliche Reisen“, „40 Jahre unvergessliche Momente“ steht über großen Fotos von Strand und Meer. Sie hängen hinter den bodentiefen Glasfenstern der Firmenzentrale an der Landsberger Straße in München und wirken seltsam aus der Zeit gefallen, wegen des Dauerregens davor, aber auch wegen der Situation hinter den Scheiben. Nach Idylle und Entspannung dürfte es sich hier nicht mehr anfühlen. Kein Eintritt für niemanden, kein Kommentar zu gar nichts, so lautet die Losung an diesem Montagmittag, und das sowohl beim Haupteingang als auch beim „Reisebüro der Zukunft“, das ebenfalls im Gebäude untergebracht ist.

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