Insolventer Reiseveranstalter:„Die Marke FTI ist zusammen mit viel Geld verbrannt“

Lesezeit: 3 min

In Ägypten war FTI Marktführer, nun will die Konkurrenz hier ihr Angebot ausbauen. Im Bild das Urlaubsziel Sharm el-Sheikh. (Foto: MOHAMED ABD EL GHANY/Reuters)

FTI hat nun alle Reisen abgesagt. Für das Unternehmen ist das verheerend. Der Plan, dass andere Veranstalter einspringen, ist gescheitert. Die Konkurrenz hat längst damit begonnen, den Markt neu aufzuteilen.

Von Sonja Salzburger

Jetzt gibt es endlich Gewissheit: Es wird keine weiteren FTI-Urlaube mehr geben. Nach einem Beschluss des Gläubigerausschusses storniert der Reiseveranstalter alle bei ihm gebuchten Pauschalreisen, insgesamt sind es rund 175 000. Die Kunden bekommen ihr Geld vom Deutschen Reisesicherungsfonds erstattet. In der Branche war diese Entscheidung erwartet worden, andere Marktteilnehmer hatten sich bereits von Anfang an gefragt, warum der vorläufige Insolvenzverwalter nicht sofort alle Urlaubsreisen abgesagt hat.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusMeinungKarriere
:Das Elternhaus entscheidet, nicht die Leistung

Talent und harte Arbeit, das sollte doch reichen, um im Job erfolgreich zu sein. So denken jedenfalls viele. Doch die soziale Herkunft spielt eine mindestens genauso große Rolle. Deutschland braucht eine Quote für Arbeiterkinder in Unternehmen.

Essay von Nils Wischmeyer

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: