Der Feiertag 1. Mai ist für die Deutschen selbstverständlich. Sie fahren am „Tag der Arbeit“ an den See oder gehen auf Kundgebungen der Gewerkschaften. Wenige dürften die Wurzeln des Feiertags kennen: die Ausbeutung von Industriearbeitern, die zwölf bis 14 Stunden am Tag schufteten und etwa am 1. Mai 1886 in Chicago für einen Acht-Stunden-Tag demonstrierten. Proteste und Streiks wurden damals oft blutig niedergeschlagen. Dieser historische Bezug kommt einem in den Sinn, wenn Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) jetzt das Arbeitszeitgesetz abschaffen will – und zu Recht Empörung erntet.
MeinungArbeitszeitFriedrich Merz ist die Gesundheit von Arbeitnehmern offenbar egal

Kommentar von Alexander Hagelüken
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Der Bundeskanzler haut mal so nebenbei die Bemerkung raus, man könne das Arbeitszeitgesetz streichen. Doch das würde den Beschäftigten in Deutschland schaden.
