Freyung:"Wir leben hier schon im Paradies"

Lesezeit: 5 min

Freyung: Am Ende der Republik: Freyung, 6987 Einwohner, zwei Ampeln und ein Technologie-Campus.

Am Ende der Republik: Freyung, 6987 Einwohner, zwei Ampeln und ein Technologie-Campus.

(Foto: Woidbua, Freyung, CC BY-SA 3.0)

Freyung im Bayerischen Wald war lange das Ende der westlichen Welt. Nun gibt es hier wieder gute Lokale, ein Kino und eine Menge Menschen, die nicht nur gute Ideen haben, sondern diese auch umsetzen.

Von Max Hägler

Wer die Himmelsleiter hinaufgestiegen ist, diesen Pfad, der durch Fichten und Bergahorn und über Granitblöcke zu einem Kruzifix führt, der versteht, wo man hier ist: Am Ende der Republik. Hundert Meter weiter vom Gipfel des Lusen begann früher der Ostblock, heute ist es Tschechien. Bis an den Horizont ziehen sich die Wälder. Unten blitzen ein paar Häuser, ein Kirchturm: Freyung. 6987 Einwohner, zwei Ampeln, Garnisonsstandort. Und mittlerweile auch so was wie ein Gründerstadt, oder besser gesagt ein Gründerstädtchen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Wir 4
Sabbatical
Auf Weltreise mit Kindern
Medizin
Ist doch nur psychisch
Young man have bath in ice covered lake in nature and looking up.; Kaltwasserschwimmen
Gesundheit
"Im kalten Wasser zu schwimmen, ist wie ein sicherer Weg, Drogen zu nehmen"
Migräne
Gesundheit
Dieser verdammte Schmerz im Kopf
Familienküche
Essen und Trinken
»Es muss nicht alles selbstgemacht sein«
Zur SZ-Startseite