Es regnete am Dienstagvormittag in Delhi, der Himmel war bedeckt. Aber das änderte nichts an der guten Stimmung, welche heimische und europäische Spitzenpolitiker in der indischen Hauptstadt verbreiteten. Ihr 16. Gipfeltreffen endete damit, dass sie die Eckpunkte ihres gemeinsamen Freihandelsabkommens vorstellten – also nicht weniger als die fast unbegrenzten Möglichkeiten für einen Markt mit zwei Milliarden Menschen, der ein Viertel des weltweiten Bruttosozialprodukts ausmacht.
WeltmarktIndien ist das neue China
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In Delhi feiert die EU das Freihandelsabkommen als historischen Befreiungsschlag. Die Erwartungen sind groß, auch die deutsche Autoindustrie hofft auf Impulse. Ob die Goldgräberstimmung anhält, wenn die Europäer Indiens raue Wirklichkeit kennenlernen?
Von Thomas Hahn
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