Die Minister in Frankreich verfolgen die Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise genauso aufmerksam wie die Pendler: Sie hoffen, dass die Preise an den Tankstellen rasch sinken. Spätestens Anfang dieser Woche müsste ein deutlicher Rückgang an den Zapfstellen erkennbar sein, mahnte Premierminister Sébastien Lecornu. Denn die französische Regierung setzt seit der Ankündigung der Waffenruhe darauf, dass sie ihr weitgehend geschnürtes Paket mit Sofortmaßnahmen gegen die gestiegenen Treibstoffpreise nicht oder nur teilweise umsetzen muss. Profitierten sollten davon vor allem einzelne Berufsgruppen wie Haushaltshilfen und Pflegekräfte. Eine allgemeine Deckelung der Preise oder eine Steuersenkung bei Treibstoffen lehnen Regierungsmitglieder in Frankreich ab und argumentieren, dass sich das der Staat angesichts der hohen Verschuldung schlicht nicht leisten könne.
Frankreichs Lehren aus den KriegenMehr Geld für E-Autos, Wärmepumpen und Drohnen
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Frankreich zieht Lehren aus den Kriegen im Nahen Osten und der Ukraine: Mit Milliarden Euro soll der Umstieg auf E-Mobilität und Wärmepumpen gefördert werden. Die Armee wird aufgerüstet und es soll mehr Geld für Drohnen geben.
