Finanzmarkt:Droht nun eine neue Euro-Krise?

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Das Büro der rechten Partei Rassemblement National in der Stadt Lure in Frankreich: Seit dem Rechtsruck bei den Europawahlen ist die politische Situation im Land angespannt. (Foto: Arnaud Finistre/AFP)

Frankreichs Finanzen sind angeschlagen, an den Märkten löst das Land Unruhe aus. Das hat auch Folgen für andere Länder: Seit den Europawahlen spielen die Börsen verrückt.

Von Victor Gojdka, Ulrike Sauer

Wenn Zentralbanker über die Finanzmärkte in einzelnen Ländern sagen, dass dort alles ganz sicher „nicht ungeordnet“ zugehe, ist ihnen Aufmerksamkeit sicher. Erst zu Wochenbeginn diktierte Philip Lane, Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, selbiges der Nachrichtenagentur Reuters in den Block. Dass französische Aktien seit den Europawahlen massiv fielen? Dass die Risikoaufschläge bei französischen Staatsanleihen gleichzeitig massiv stiegen? „Wir sehen eine Neubewertung an den Märkten, aber wir sind nicht in der Welt ungeordneter Märkte“, sagte Lane. Der Tenor: Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

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