Russland-Sanktionen„Ich habe Angst um mein Leben“

Lesezeit: 8 Min.

Am Flughafen Frankfurt Hahn wurden einst gute Geschäfte mit Russland gemacht.  Sind heute alle Drähte nach Moskau gekappt, die ins Umfeld von Ministerpräsident Michail Mischustin und damit nahe an Wladimir Putin heran führten?
Am Flughafen Frankfurt Hahn wurden einst gute Geschäfte mit Russland gemacht.  Sind heute alle Drähte nach Moskau gekappt, die ins Umfeld von Ministerpräsident Michail Mischustin und damit nahe an Wladimir Putin heran führten?
Collage: Felix Hunger; imago-images

Ein Exil-Russe wird von Jan Marsalek verfolgt und vom Kreml  gesucht – weil er zu viel über angebliche Geschäfte sanktionierter Landsleute mit einer Firma in Deutschland plaudert?

Von Ben Heubl, Jörg Schmitt und Ralf Wiegand, München

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Das Dröhnen einer Frachtmaschine zerreißt die Stille über dem Flughafen Frankfurt-Hahn, der zwar Frankfurt im Namen trägt, aber ganz woanders liegt – rund 120 Kilometer entfernt vom großen Rhein-Main-Airport. Dort: die hessische Metropole mit dem größten Frachtflughafen Europas. Hier: Hahn im Hunsrück, einer der abgelegensten Orte in Rheinland-Pfalz.

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Glasfaser aus Japan, Sonare aus Norwegen, Schiffe aus Bremen: Über ein in Zypern aufgesetztes internationales Beschaffungsnetzwerk hat Russland seine Gewässer gegen die Nato gesichert. Eine internationale Recherche legt die Geheimnisse des Projekts „Harmonie“ offen.

SZ PlusVon Ben Heubl, Mauritius Much, Jörg Schmitt (Text) und Sead Mujić (Infografik)

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