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Forstwirtschaft - Schwerin:Zehn Prozent der Wälder in MV sind stillgelegt

Schwerin (dpa/mv) - In rund zehn Prozent der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern werden keine Bäume mehr für die Holzwirtschaft gefällt. "Damit wird das Ziel der im Oktober 2007 verabschiedeten Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt, bis 2020 fünf Prozent der deutschen Waldfläche einer natürlichen Entwicklung zu überlassen, in Mecklenburg-Vorpommern bereits übererfüllt", sagte Agrarminister Till Backhaus (SPD) am Mittwoch in Schwerin.

Mecklenburg-Vorpommern habe mit 9,9 Prozent im Vergleich zu anderen Flächenländern bundesweit den höchsten Anteil an stillgelegten Wäldern, erklärte der Minister unter Berufung auf die dritte Bundeswaldinventur aus dem Jahr 2012. Aus dieser geht allerdings auch hervor, dass der Nordosten mit 23,4 Prozent der Landesfläche vergleichsweise wenig Wald hat. Der Bundesdurchschnitt lag bei 32 Prozent.